1. Tag: Anreise nach Newcastle (GB)

  • Reise 2016 – Irland
  • Tagesetappe über 558 Km (Land); 505 Km (See)
  • Länder/Regionen: Rheinland/Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Niederlande
  • Örtlichkeiten: Moseltalbrücke, Zandvoort

Lang Zeit stand diese Reise auf der Kippe. Erst ca. zwei Wochen vor dem Start waren genügend Teilnehmer mit dabei, damit das Reiseunternehmen die Reise auch durchführte. Insgesamt waren wir dann 15 Reisende.

Schon früh um 6:30 Uhr fuhren wir vom Hof des Reiseveranstalters ab. Unser heutiges Ziel war zuerst mal Amsterdam. Von Amsterdam aus startete nämlich die Nachtfähre nach Newscastle in England.

Die Fahrt führte uns auf deutscher Seite auf der A61 entlang. Unseren ersten Halt machten wir auf dem Rastplatz Mosel, von man wunderschön hinab ins Moseltal blicken konnte. Um diese frühe Zeit, es war erst 8 Uhr in der Früh, war noch kein Betrieb am Rastplatz und in der Raststätte.

Nach kurzer rast ging die Fahrt weiter. Wir hatten nun die Gelegenheit, uns ein Video über unser Reiseziel Irland anzuschauen. So konnten wir schon mal erste Eindrücke darüber erhalten, was auf uns zukommen wird.

Gegen 10:20 Uhr überquerten wir die Grenze zu den Niederlanden bei Venlo. In der Nähe von Asten machten wir um 10:45 Uhr unsere nächste halbstündige Kaffeepause auf einem Autobahnrastplatz der A67. Weiter ging dann die Fahrt in Richtung Amsterdam. Wir mussten dann unterwegs noch kurz mal anhalten, denn auch für den Bus musste gesorgt werden. Bei Haarlem machten wir deshalb einen Tankstopp.

Unser Bus Das Moseltal Rastplatz bei Asten

Die Verkehrslage war für uns so günstig, das wir relativ schnell nach Amsterdam kamen. Schneller als gedacht. Damit wir aber nicht allzu früh an der Fähre eintrafen, machten wir einen kurzen Abstecher zum Seebad Zandvoort, dem Seebad an der Nordseeküste. Das Städtchen hat ca. 17.000 Einwohner. Am kilometerlangen Strand tummelten sich viele Badegäste. Besonders lustig fanden wir die vielen rollenden Kioske auf dem Strand. Zuerst wunderten wir uns, warum vor den Häuschen Traktoren gespannt waren. Bald sahen wir den Grund. War ein Gebiet „abgegrast“, wurde das Kiosk einfach etwas weiter gezogen und der Verkauf konnte nun mit neuen Gästen weiter gehen.

Mir selber ist Zandvoort eigentlich nur wegen der nahe gelegenen Rennstrecke, der „Circuit Park Zandvoort“ ein Begriff. Früher fuhr hier auch die Formel 1. Heute gastiert hier einmal im Jahr die DTM.

Bei unserem Halt in Zandvoort konnten wir sowohl den Strand, als auch die Geschäftstraße besuchen. Insgesamt dauerte unser Aufenthalt hier eine knappe Stunde. Um 14:45 Uhr fuhren wir dann Richtung Anlegestelle der Fähre weiter.

Der Strand von Zandvoort Die Fußgängerzone Rollendes Kiosk

Um 15:30 Uhr erreichten wir den Seehafen Ijmuiden.

Unser Fahrer Klaus besorgte nach unserer Ankunft die Bordpässe und die Kabinenschlüssel. Wir konnten dann unser Gepäck ausladen und uns durch den Zoll und Eincheckbereich begeben. Über eine Gangway gelangten wir dann auf unsere Fähre.

Zugegeben, es dauerte etwas bis wir unsere Kabine fanden. Aber um Glück war an jedem „Knotenpunkt“ auf der Fähre ein Helferlein postiert, der uns den Weg zeigte. OK, die war dann gefunden. Diese war aber dann auch sehr übersichtlich. Aber es war alles vorhanden. Zwei Betten zum Ausklappen, eine Dusche und ein WC. Alles ein bisschen kleiner halt, aber es war ja nur für eine Nacht. 

Nun konnten wir uns auf der Fähre umsehen und herausfinden, was es alles so gibt. Zuerst suchten wir mal nach dem Restaurant, in dem wir uns später alle zum gemeinsamen Abendessen treffen wollten. Danach gingen wir auf das Sonnendeck und warteten auf das Ablegen der Fähre. Wir konnten auch sehen, das unser Bus als eines der letzten Fahrzeuge verladen wurde; immerhin konnten nun sicher sein, das der Bus auch in Newcastle mit dabei war.

Um 17:30 Uhr legte die Fähre ab. Zunächst natürlich in sehr langsamer Fahrt. Am Ausgang des Seehafens passierten wir die Insel Forteiland. Darauf sind noch Bunker und Geschützstellungen des 2. Weltkrieges zu sehen.

Auch der Bus darf mit  „Leinen los“  Forteiland IJmuiden

Um 18:15 Uhr begaben wir uns dann zum Abendessen in das Restaurant „Seven Seas“ auf Deck 7. Hier gab es ein sehr gutes Buffet mit allem, was das Herz und der Magen verlangt.

Ein langer Tag neigte sich nun dem Ende zu.


An dieser Stelle kommen eigentlich die Informationen zum Hotel. Aus gegebenem Anlass aber erfolgt eine Zusammenfassung zur Fähre.

Fähre: DFDS „Seaways“

Technische Daten

 

 

 

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