7. Tag: Von LÍlle Rousse durch Cap Corse nach Bastia

  • Reise 2018 – Auf Korsika
  • Tagesetappe über Land 153 Km
  • Tagesetappe über See von Bastia nach Savona 212 km
  • Désert des Agriates, St. Florent, Cap Corse, Bastia


Einmal mußte er ja kommen; der letzte Tag auf Korsika. Es standen aber noch die Nachtfähre und die Rückfahrt mit dem Bus auf dem Programm.

Nach unserer Abfahrt führte uns unsere Route in die “Désert des Agriates”, einer Wüstenlandschaft aus Felsen und Macchia. So nennt man die immergrüne Gebüschformation die sich hier überall ausgebreitet hat. Natürlich gab es auch hier unzählige Kurven und Klippen zu umrunden. Immer wieder mal mit Gegenverkehr. Ebenso wurde an schönen Plätzen der eine oder andere Fotostopp eingelegt. 

Eine längere Pause legten wir dann in dem schönen Küstenstädtchen St. Florent ein. Die Gemeinde hat 1637 Einwohner. Den Beinamen “das korsische Saint-Tropez” trägt dieser Ort zurecht. Wir konnten auf eigene Faust losziehen und das taten wir auch. Zuerst besuchten wir den Hafen und die vielen Boote und Yachten die hier vor Anker lagen. Unser Rückweg führte uns dann etwas in den Ort hinein. Auch hier, wie überall, gab es enge Gassen und alte Häuser. Über den Platz mit einem Denkmal für die Opfer des ersten Weltkrieges kamen wir dann zurück zum Busparkplatz.  

 Weiter ging es dann, immer noch entlang der Küstenstraße. Einen sensationellen Fotostopp hatten wir dann oberhalb des “Piage de Giottani” mit seinem türkisgrünen Wasser. Mangels offiziellen Parkplatz mussten wir uns aber sputen, den wir standen mit dem Bus schon “etwas” im Wege.  

Etwas später dann machten wir eine kleine Kaffeepause in Pino.

Nun überquerten wir die Landzunge und wir erreichten die Westküste von Cao Corse. Jedoch fuhren wir nicht direkt nach Bastia (südlich von uns), sondern wir machten einen Abstecher nach Norden in das Städtchen Macinaggio. Dort nahmen wir am Hafen unser Mittagessen ein. Macinaggio ist der größte Hafen von Cap Corse. 

Nach der großen Pause in Macinaggio fuhren wir dann wieder gen Süden. Einen Abstecher machten wir dann noch im Örtchen Erbalunga, einem charmanten kleinen Dorf nördlich von Bastia. Hier besuchten wir hauptsächlich den Hafen.

Am Nachmittag erreichten wir unser Ziel; Bastia. Die Rundreise endete hier. Da wir aber an Ankunftstag direkt Bastia verlassen hatten, stand unser offizieller Aufenthalt nun heute auf dem Programm.

Der Name Bastia leitet sich vom italienischen “Bastilia” ab. Im 14.Jahrhundert wurde diese Festung von der Republik Genua erbaut. Die Stadt hat rund 44.800 Einwohner. 

Wir begannen unserer Rundgang, wir machten alles zu Fuß, am Place Saint-Nicolas. Dieser von Palmen bestandene Platz wird von zahlreichen Restaurants und Cafés gesäumt. Wir überquerten  den Platz der Länge nach und machten uns dann auf in die Altstadt von Bastia. Vom Hafen aus hatten wir einen schönen Blick auf die alten Häuser und auf die Kathedrale “Paroisse Saint Jean-Baptiste”. Diese Kathedrale konnten wir dann auf unserem Rundgang besichtigen. Die Kirche Saint-Jean-Baptiste, die größte auf Korsika, wurde zwischen 1636 und 1666 erbaut.

Unser Weg führte uns dann wieder zurück auf den  Place Saint-Nicolas. An einem der zahlreichen Cafe´s machten noch einen kurzen Halt. Danach begaben wir uns wieder zum Bus. 

Nun hieß es Abschied nehmen von Korsika. Am späten Nachmittag begaben wir uns wieder auf die Fähre. Nach einem ausgiebigen Abendessen ging nicht nur der Tag, sondern auch die ganze Reise seinem Ende zu. 

Nach unserer Ankunft am sehr frühen Morgen in Savona traten wir die Heimreise an. Diese verlief reibungslos und wir konnten schon etwas früher zu Hause sein, als geplant.

Das war unser 7. Tag der Reise.