1.Tag: Anreise von Frankfurt nach New York City

  • Tagesetappe über 6000 km
  • Bundesstaaten: New York
  • Örtlichkeiten: Empire State Building, Times Square
  • New York auf Google Maps

Endlich. Mehr als 8 Monate Wartezeit auf die Reise waren nun vorüber und am 11. September ging es los. Die Fahrt mit dem Auto zum Flughafen Frankfurt verlief reibungslos. Natürlich war ich wieder früh am Einchecken. Einen Fensterplatz gab es leider trotz frühzeitiger Platzreservierung nicht. Mir wurde der Platz 25C zugeteilt – wenigstens einen Gangplatz. Um 9.20 Uhr war Boardingtime und um 9.45 Uhr legten wir am Gate ab. Wegen den vielen anderen Maschinen war der eigentliche Start dann um 10.03 Uhr. Die geplante Flugzeit lag bei 7h und 47 min.

Nach dem Erreichen der Flughöhe gab es –natürlich- meinen obligatorischen Sekt und etwas zu knabbern. Sofort nach dem Erhalt der Sektflasche bekam ich ein schlechtes Gewissen meinem Sitznachbarn gegenüber. Dieser war nämlich Inder – Moslems trinken zumindest zur Tageszeit keinen Alkohol. Als sich dieser allerdings einen Whisky-Soda bestellt waren alle Bedenken ausgeräumt.

Eine besondere Ehre wurde einem jungen Flugbegleiter angetan. Dieser hatte mit unserem Flug seine Probezeit erfolgreich beendet, dieses sagte der Kapitän über die Sprechanlage.

Nach dem Mittagessen – Rinderbraten – füllte ich die Einreiseunterlagen aus. Welch ein Wunder, diese gibt es auch in deutscher Sprache – trotzdem habe ich mich im Eifer des Gefechtes zweimal verschrieben. Als Nachtisch gab es dann am Nachmittag ein Eis. Ungefähr 90 Minuten vor der Landung wurden wir nochmals mit einem kleinen Snack abgefertigt. Es gab ein Truthahnsandwich, Käse, einem Keks, einer Praline und Kaffee. Man konnte sich wirklich nicht über die Verpflegung beschweren.

Um 11.30 Uhr Ortszeit begann der Landeanflug auf New York. Die Landung verlief reibungslos, ebenso das Aussteigen aus der Maschine. Nach dem Abwickeln der Zollformalitäten erhielten wir dann unsere Koffer und wir wurden am Ausgang des Terminals von der Reiseleitung begrüßt. Bei einigen Mitreisenden stellte sich hier ein großes Problem ein. Sie standen zwar auf der Liste der Passagiere, aber nicht auf der Liste für den Transport ins Hotel. Da unser Transferbus relativ klein war, mussten die Leute ein Taxi nehmen und die Rechnung einreichen. Nach über einer Stunde Busfahrt durch den Stadtteil Queens und Durchquerung des Midtowntunnels erreichten wir unser Hotel „NEW YORKER“. Das Hotel lag einige Blocks südlicher als das vor 2 Jahren, aber immer noch recht Zentral (8thAve. und 34st Street). Nachdem das Gepäck auf dem Zimmer war, machte ich den ersten Rundgang, um mich wieder an die Hektik von Manhattan zu akklimatisieren. Auch das Überqueren der Straßen bei Rot „DON´T WALK“ gehört dazu.

Frage: Woran erkennt man in New York einen deutschen Touristen?

Antwort: Er schaut immer nach oben und bleibt an roten Ampeln stehen.

Um 16 Uhr sollten wir uns dann in der Hotellobby treffen, um von unserem Reiseleiter die notwendigen Utensilien wie Reiseverlauf, Kofferanhänger usw. zu bekommen. Leider verzögerte sich der Treffpunkt auf 17 Uhr, da der Flieger, mit dem der Reiseleiter eintreffen sollte, Verspätung hatte. Da ich mir so etwas schon gedacht hatte, nahm dies gelassen hin.

Aber einige sahen darin schon mal die erste schlechte Organisation (was ich nicht behaupten kann). Aber dann bewahrheitete sich wieder mal das alte Sprichwort: „Was lange währt wird endlich gut“. Denn in unserem Reiseleiter Henry Schmidt hatten wir wirklich einen guten Fang gemacht.

Nun nahm das Chaos seinen Lauf. Eigentlich sollte das Hotel einen Tisch im Foyer zur Abwicklung der Organisation bereitstellen. Leider wurde dies aber nicht gemacht. Egal wo wir auch vom Hotelpersonal hingeschickt wurden, es kam ein anderer dem dies nicht passte. Aber auch diese Hürde wurde gemeistert.

Bei Henry konnten wir dann auch schon die erste Eintrittskarte erwerben, die Karte für das Empire State Building (9$). Ich wollte das gute Wetter am Abend ausnutzen und bin deshalb gleich dorthin aufgebrochen. Man gelangt in 2 Etappen bis zur Aussichtsplattform nach oben. Der erste Lift geht direkt zur 80. Etage durch. Danach muss man in einen anderen Lift umsteigen, der dann die letzten 5 Etagen bewältigt.

Man kann sich bestimmt denken, welche Aussicht man von hier oben in rund 330m Höhe genießen kann. Fernsicht hatte ich leider nicht. Ein Tribut, dass man an das schöne Wetter zahlen musste. Ebenso ist es bestimmt nachvollziehbar wenn ich schreibe, dass ich nicht alleine auf dem Besucherdeck war. Dichtgedrängt standen die Menschen an dem Gitterzaun. Hauptnationalitäten der Besucher waren natürlich Japan und Deutschland.

Zum Abendessen machte ich dann einen Fußmarsch Richtung Uptown ins Hard Rock Cafe. Leider war mir aber die Wartezeit von über einer halben Stunde zu viel. Deshalb versuchte ich es im Planet Hollywood; hier war Platz und ich verdrückte einen Riesen Cheeseburger mit Pommes. Zum Abschluss lief ich dann den Broadway hinab über den Timessquare ins Hotel. Ein sehr langer erster Tag war nun zu Ende.

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